QUEERFILMNACHT goes online!


Da die Queerfilmnacht aktuell leider nicht stattfinden kann, gibt es seit Januar jeden Monat ein oder zwei neue Filme für Zuhause!

Jeder Film ist bis zum Ende des Monats verfügbar und kostet 9,90€ (Leihdauer 24 Stunden).

Die teilnehmenden Queerfilmnacht-Kinos werden mit der Hälfte der Nettoeinnahmen beteiligt.

April:  NEUBAU

Unten findet ihr den Trailer des aktuellen Monatfilms.
Über den Play-Knopf rechts oben könnt Ihr den Film ausleihen. Es öffnet sich ein Fenster zur Abrechnung über Kreditkarte oder PayPal. Voraussetzung ist ein (kostenloses) Profil bei Vimeo. Nach dem Bezahlvorgang kann der Film direkt hier über den Vimeo-Player gestreamt werden. Alternativ könnt Ihr den Film auch auf Eurem Smart TV schauen.


Buch: Tucké Royale · Regie Johannes M. Schmit

Deutschland 2020, 81 Minuten

FSK 16

Mit Tucké Royale, Monika Zimmering, Jalda Rebling, Minh Duc Pham u.a.

Sommer in der Brandenburger Provinz. Markus ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin. In Tagträumen erscheint ihm immer häufiger eine Schar schillernder Dämonen als Vorboten einer queeren urbanen Wahlfamilie, die ihn aus seiner Einsamkeit befreit. Als er sich in Duc verliebt, wird alles noch komplizierter. Denn eigentlich stehen in Markus’ Neubauwohnung schon die gepackten Kisten für den Umzug in die große Stadt.

Wo möchte ich leben – und wie? Mit diesen existentiellen Fragen beschäftigen sich Autor/Hauptdarsteller Tucké Royale und Regisseur Johannes M. Schmit in ihrem Debütfilm aus der Sicht eines jungen queeren Mannes in der Uckermark. Und beantworten sie mit einem dezidiert nicht-normativen Lebensentwurf, in dem die Befreiung aus konservativen Vorstellungen von Sexualität und Geschlechterzugehörigkeit ebenso eine Rolle spielen wie Commitment und gegenseitige Fürsorge. Ihr queerer Heimatfilm entstand fernab der großen Metropolen als unabhängige Produktion in einem Künstler*innen-Kollektiv, dem es um ambivalente (Gegen-)Erzählungen und eine „Neue Selbstverständlichkeit“ geht. Im Januar 2020 feierte „Neubau“ seine Uraufführung im Spielfilm-Wettbewerb des Filmfestivals Max Ophüls Preis. Dort wurde er als Bester Spielfilm ausgezeichnet und dabei von der Jury besonders für seine „Kraft Empathie zu erzeugen“ gelobt. Tucké Royale erhielt zudem für sein Buch und Schauspiel den Preis für den gesellschaftlich relevanten Film.